Zwei Hände halten ein mit Feigen belegtes Brot

IKK Promed-Newsletter: Diabetes Typ 2

Sie sind Diabetiker und messen regelmäßig Ihren Blutzucker?

Mann sticht sich in den Finger, um seinen Blutzucker zu messen. © GettyImages

Gut zu wissen

Die IKK classic hat mit mehreren Herstellern von Blutzuckermesssystemen Verträge zu Teststreifen abgeschlossen, die eine qualitätsgesicherte und gleichzeitig günstige Versorgung sicherstellen. Unsere von Diabetes betroffenen Versicherten haben dadurch die Möglichkeit, ein Messgerät des Vertragspartners LifeScan Deutschland GmbH kostenfrei zu testen.

Für einen besseren Überblick

Im Lieferumfang des Testsets sind das OneTouch Ultra Plus Reflect® Messgerät mit einer dreifarbigen Bereichsanzeige zum leichteren Erkennen der Grenzbereiche Ihres Blutzuckerspiegels sowie zehn OneTouch Ultra® Plus Teststreifen enthalten. Ergänzend befinden sich im Set zehn OneTouch® Delica® Plus Lanzetten und eine OneTouch® Delica® Plus Stechhilfe für schmerzarmes Stechen.

Unter den nachfolgenden Kontakten können Sie Ihr kostenloses Testgerät bestellen:

onetouch.de/angebote

Bitte hier Bestellcode eingeben: IC35421IK

oder telefonisch unter 0800 180 7003

© LifeScan Deutschland GmbH

Besprechen Sie bei Interesse in Ihrer ärztlichen Praxis Ihre Erfahrungen mit dem getesteten Gerät und den Messstreifen. Die Verordnungsfreiheit Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes bezüglich der Verordnung von OneTouch oder anderen Blutzuckerteststreifen-Produkten bleibt unberührt.

Vorsorge für die Augen

Die IKK classic bietet Versicherten mit Diabetes Typ 2 spezielle augenärztliche Untersuchungen. Mehr dazu erfahren Sie hier:

Zur Augenvorsorge bei Diabetes Typ 2

Diabetes Typ 2: Krebsrisiko mit im Blick behalten

Wer mit Typ-2-Diabetes lebt, hat meist vor allem Blutzucker, Herz, Nieren oder Augen im Blick. Weniger bekannt ist, dass auch das Risiko für manche Krebserkrankungen erhöht sein kann. Gerade deshalb lohnt es sich, die Krebsvorsorge fest in die eigene Gesundheitsroutine einzubauen.

© Getty Images

Warum das Krebsrisiko steigen kann

Die Zusammenhänge zwischen Typ-2-Diabetes und Krebs sind komplex und noch nicht vollständig geklärt. Es gibt Hinweise darauf, dass bestimmte Stoffwechselveränderungen das krankhafte Wachstum mancher Körperzellen begünstigen können. Im Hintergrund stehen mehrere Prozesse, die bei Typ-2-Diabetes häufig zusammenkommen: Insulinresistenz, dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte, chronische Entzündungen und Veränderungen im Fettstoffwechsel. Auch oxidativer Stress wird als möglicher Mitfaktor diskutiert.  

Besonders häufig werden bei Menschen mit Typ-2-Diabetes Tumoren des Magen-Darm-Trakts, gynäkologische Krebserkrankungen und urologische Tumoren beobachtet.

Das Krebsrisiko wird jedoch nicht allein durch den Diabetes bestimmt. Es kann weiter steigen, wenn zusätzliche Belastungen hinzukommen. Dazu gehören vor allem:

  • Übergewicht oder Adipositas

  • Bewegungsmangel

  • ungünstige Ernährung

  • Rauchen

  • regelmäßiger Alkoholkonsum

  • chronische Entzündungen

  • bestimmte genetische Veranlagungen

  • einige Infektionen, zum Beispiel mit HPV

Ein gesunder Lebensstil mit regelmäßiger Bewegung, ausgewogener Ernährung, möglichst wenig Alkohol und dem Verzicht auf Rauchen unterstützt deshalb nicht nur den Stoffwechsel. Er kann sich auch positiv auf das allgemeine Krebsrisiko auswirken.

Vorsorge nicht aufschieben

Krebsfrüherkennungsuntersuchungen sollten bei Menschen mit Typ-2-Diabetes nicht in den Hintergrund rücken. Sie gehören genauso zur Vorsorge wie die Kontrolle von Blutzucker, Blutdruck oder Blutfetten. Denn je früher ein Tumor erkannt wird, desto besser sind in der Regel die Behandlungschancen. Wer unsicher ist, welche Untersuchungen empfohlen werden, sollte das in der ärztlichen Praxis gezielt ansprechen.

IKK Promed

Ob Diabetes Typ 1 und Typ 2, Asthma, Brustkrebs, COPD, Koronare Herzkrankheit, Osteoporose oder rheumatoide Arthritis: IKK Promed versorgt Sie mit strukturierten Behandlungsprogrammen, bezieht Sie in Entscheidungen mit ein und ermöglicht Ihnen so einen selbstbestimmten Umgang mit Ihrer chronischen Krankheit.

Mehr über IKK Promed: Diabetes Typ 2

Digitaler Diabetesführerschein: Innovatives Online-Programm für Typ‑2-Diabetiker

Sie möchten Ihre Erkrankung besser verstehen und selbstbewusster damit umgehen? Dann ist der Digitale Diabetesführerschein genau das Richtige für Sie. Das innovative Online-Programm wurde speziell für Menschen mit Typ-2-Diabetes entwickelt.

Illustration: Digitaler Diabetesführerschein mit einem blauen Auto im Hintergrund

In zehn Modulen spricht Moderator Harry Wijnvoord, der selbst von Diabetes Typ 2 betroffen ist, zusammen mit Expertinnen und Experten über alles Wichtige rund um diese Erkrankung – von Ernährung und Medikation bis hin zu digitalen Tools und Messsystemen, die Ihren Alltag erleichtern können. Praktische Merkzettel helfen Ihnen dabei, das Gelernte direkt umzusetzen. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie Ihren Digitalen Diabetesführerschein.

Der Zugang ist kinderleicht und flexibel – Sie lernen in Ihrem eigenen Tempo, ganz ohne Druck. Die Teilnahme ist kostenlos und völlig anonym. Der Digitale Diabetesführerschein der IKK classic wurde bundesweit als Krankenkasseninnovation 2025 ausgezeichnet.

Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Online-Programm.

© Getty Images

Mit jedem Schritt stärker: Sport bei Diabetes

Sport bringt den Körper in Schwung – und kann auch bei Diabetes viel bewirken.
Regelmäßige Bewegung hilft, den Blutzuckerspiegel zu senken, verbessert die Insulinempfindlichkeit und kann mitunter sogar den Bedarf an Insulin oder anderen Medikamenten reduzieren. Gleichzeitig unterstützt Sport dabei, möglichen diabetesbedingten Folgeerkrankungen wie zum Beispiel dem Diabetischen Fußsyndrom oder Herz-Kreislauferkrankungen vorzubeugen. Und das Beste: Wer aktiv bleibt, gewinnt oft mehr Lebensqualität im Alltag.

Wie wirkt regelmäßige Bewegung bei Diabetes?

Sport hilft Menschen mit Diabetes, ihr Gewicht zu kontrollieren und ein besseres Körpergefühl zu entwickeln. Daraus ergeben sich weitere positive Effekte:

  • Der Blutzuckerspiegel sinkt.

    Der Zucker (Glukose) aus dem Blut wird direkt in Energie umgewandelt und für die Bewegung genutzt. 

  • Der Körper benötigt weniger Insulin.

    Die Muskelzellen reagieren auf das Insulin empfindlicher, sodass mehr Zucker aus dem Blut in die Zellen gelangt. 

  • Der Blutdruck sinkt.

    Regelmäßige sportliche Aktivität kann den Blutdruck um 5 bis 10 mmHg senken. Insbesondere Ausdauersport ist dafür geeignet.

  • Der Fettstoffwechsel kommt in Schwung.

    Der Körper kann aus Fettreserven Energie erzeugen, die für sportliche Aktivitäten nötig sind. Das kann beim Abnehmen helfen und die Blutfettwerte verbessern.

  • Die Durchblutung wird angeregt.

    Durch den schnelleren Herzschlag und die schnellere Atmung wird das Blut schneller durch den Körper gepumpt und die Zellen besser mit Sauerstoff versorgt.

  • Das Wohlbefinden steigt.

    Bewegung verbessert die Stimmung und wirkt präventiv bei Depressionen.

Von Walking bis Krafttraining: passende Sportart finden

Grundsätzlich können Menschen mit Typ-2-Diabetes alle Sportarten ausüben. Wichtig ist aber, die Bewegung an die eigene Gesundheit und die jeweilige Therapie anzupassen. Geeignete Ausdauersportarten sind etwa Nordic Walking, zügiges Gehen, Joggen, Wandern, Radfahren, Skilanglauf, Schwimmen, aber auch Tanzen oder Tischtennis. Zusätzlich ist Krafttraining für große Muskelgruppen sinnvoll, etwa für Beine, Bauch und Rücken.

Nach den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollten Erwachsene sich pro Woche mindestens 150 Minuten mit mittlerer Intensität bewegen. Gut ist eine Aufteilung auf mehrere Einheiten, zum Beispiel 30 bis 60 Minuten an drei bis vier Tagen pro Woche.

Ihr Start in einen aktiven Alltag

Wenn Sie neu anfangen oder nicht allein trainieren möchten, können Kurse in der Gruppe den Einstieg erleichtern. Sie fördern die Motivation, stärken das soziale Miteinander und bieten fachliche Anleitung.

Gesundheitskursseite in Ihrer Nähe finden

Sportlich einsteigen – aber mit Sicherheit

Menschen mit Typ-2-Diabetes ab 40 Jahren sollten oft zusätzlich Beweglichkeit, Koordination und Reaktionsfähigkeit trainieren, um das Risiko von Stürzen zu senken. Dazu eignen sich beispielsweise Yoga, Pilates, Qigong, Tai-Chi oder Dehnübungen.

Für Menschen mit Übergewicht, körperlichen Einschränkungen oder nach längerer Trainingspause kann Aqua-Training ein guter Einstieg sein. Bewegung im Wasser schont Gelenke und Rücken. Gleichzeitig sorgt der Wasserwiderstand für ein wirksames Training.

Je nach Diabetes-Therapie kann es wichtig sein, die Blutzuckerwerte regelmäßig zu kontrollieren. Auch Begleit- und Folgeerkrankungen sollten bei der Wahl des Sports berücksichtigt werden. Deshalb ist es sinnvoll, vor Beginn einer Sportart mit der Arztpraxis ein passendes Vorgehen abzuklären.

Mann wird beim Joggen von seinem Mitläufern angefeuert.

Bewegung

Sicher zurück in Bewegung

Sie möchten nach längerer Pause wieder mit Sport beginnen und sind unsicher, ob Ihr eigener Körper schon gut mitmacht? Eine sportärztliche Vorsorgeuntersuchung kann helfen, persönliche Risiken früh zu erkennen und die Belastung passend einzuschätzen. Zur sportärztlichen Vorsorgeuntersuchung

Neues aus dem Disease-Management-Programm (DMP)

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Frau und Mann beißen in belegtes Brot mit Avocado

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Sie wollen aktiv etwas für Ihre Gesundheit tun und Ihre Ernährung umstellen? Unsere Online-Angebote unterstützen Sie dabei – wir übernehmen die Kosten, Sie starten durch. Zur Ernährungsberatung

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